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erstellt am 25.01.2018

Österreichs Automobilimporteure wählen Kerle wieder als Vorsitzenden

WLTP, Klima- und Energiestrategie als Kernthemen

Günther Kerle wurde erneut einstimmig zum Vorsitzenden und Sprecher der österreichischen Automobilimporteure gewählt. Für Kerle ist es die zweite Amtszeit, davor fungierte er als langjähriger Geschäftsführer von Mazda Austria.

Wien. Als Stellvertreter wurden Mag. Gregor Strassl, Vorstandsvorsitzender Wolfgang Denzel Auto AG, und Mag. Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria, neu gewählt. Als Sprecher der österreichischen Nutzfahrzeugimporteure wurde Mag. Franz Weinberger, MAN Truck & Bus, einstimmig bestätigt. Die Geschäfte des Arbeitskreises der Automobilimporteure führt weiterhin Dr. Christian Pesau. 

Für die kommenden Jahre sieht Kerle einige wesentliche Herausforderungen auf die heimische Automobilbranche zukommen: „Eines unserer Schwerpunkt-Themen stellt derzeit die Umstellung auf das neue Messverfahren WLTP dar.“ Durch den neuen Messzyklus könne es teilweise zu deutlich höheren Verbrauchsangaben kommen.

Besonders heikel: Im Unterschied zu anderen EU-Ländern basiert in Österreich die NoVA auf diesen offiziellen Angaben. Weshalb insbesondere die NoVA, aber auch andere automotive Steuern wie der Sachbezug angepasst bzw. einer Prüfung unterzogen werden müssten.

Ein weiteres zentrales Thema sei die Ausgestaltung der nationalen Klima- und Energiestrategie. „Hier ist uns ein offener Zugang zum Thema wichtig. Die Debatte rund um den Individualverkehr und die verschiedenen Antriebssysteme muss auf einer sachlichen Ebene geführt werden“, forderte der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.

Der Prozess zur Abgasstrategie 2030 ist bereits im Gange und wird von den österreichischen Automobilimporteuren aktiv begleitet. „Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren wichtige Impulse setzen können, nicht nur zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes, sondern auch um Nachhaltigkeit sicherzustellen“, so Kerle abschließend.

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure stellt eine eigens geregelte Interessenvertretung innerhalb der Industriellenvereinigung dar. Mitglieder sind die österreichischen Automobilimporteure und die Vertriebsgesellschaften der internationalen Automobilhersteller.

Von Alfa bis Zagato (in Arbeit, nach und nach ...)

Lexus
Die 1989 eingeführte Marke Lexus ist weltweit bekannt für ihre Produktqualität, seit 1990 ist die Marke auf dem österreichischen Markt vertreten. Lexus ist der erste und bis heute einzige Hersteller von Premium-Fahrzeugen mit einer umfassenden Palette von Hybridfahrzeugen. Diese umfasst den ersten Premium-Kompaktwagen mit Vollhybridantrieb Lexus CT, die Oberklasse-Limousine Lexus GS, die Luxus-Limousine Lexus LS, den Premium-SUV Lexus RX, den kompakten Premium-SUV Lexus NX, das Sportcoupé Lexus RC sowie die Sportlimousine Lexus IS mit unterschiedlichen Motorvarianten. Ein besonders dynamisches Fahrerlebnis verspricht die auf Rennstrecken abgestimmte F-Modellreihe, die derzeit aus dem RC F und dem GS F besteht.
Škoda
Eines der weltweit traditionsreichsten Fahrzeug-Unternehmen. Škoda wurde bereits in den Pioniertagen des Automobils (1895) gegründet. Der Stammsitz des Unternehmens ist unverändert Mladá Boleslav. Škoda beschäftigt mehr als 30.000 Mitarbeiter weltweit und ist in über 100 Märkten aktiv. 2017 lieferte Škoda weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge an Kunden aus. Škoda gehört seit 1991 zum Volkswagen Konzern und entwickelt selbständig im Konzernverbund Fahrzeuge ebenso wie Motoren- und Getriebe-Komponenten.

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Subaru Corporation. Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Bis heute hat Subaru weltweit über 20 Millionen Fahrzeuge produziert, davon rund 16 Millionen Allrad-Fahrzeuge (Stand: März 2017). In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und gewann sechs Weltmeistertitel.