auto-motor-special 05/2018 • Seite 29
erstellt am 03.04.2018

Technische Updates bringen schnellere Rundenzeiten

Hinein in die Rennsaison!

Der Chevrolet Cruze Eurocup versteht sich nicht nur als kostengünstige Einstiegsmöglichkeit in den Tourenwagen-Motorsport für Neueinsteiger aus dem Kartsport und Quereinsteiger aus anderen Rennklassen, sondern ist auch ein motorsportliches Sprungbrett in höhere Klassen.

Obersfeld. So erhält der Gesamtsieger des Jahres 2018 eine kostenfreie Testfahrt im TCR-Rennwagen um sein Können dort unter Beweis zu stellen. Desweiteren erhalten die Rennen des Chevrolet Cruze Eurocup immer größeren Zuspruch in den deutschen und europäischen Motorsport-Medien.

Der Saisonauftakt am Hungaroring findet sogar im Rahmen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (FIA WTCR) statt!

Um die bevorstehende Rennsaison im Chevrolet Cruze Eurocup 2018 noch spannender zu gestalten, kommen etliche technische Updates zm Tragen, die den Rennwagen für die Fahrer attraktiver machen:

- Leistungs-Plus von 10 PS - Pagid-Bremsbeläge

- geänderte Auspuffanlage - neuer Luftfilter

- verbesserter „Racing Sound“ - neuer Lufteinlass

In anderen Bereichen setzt Serienorganisator Andreas Pfister auf Kontinuität „Wir freuen uns auch in der Saison 2018 mit unserem Reifen-Partner Toyo Tires zusammenarbeiten zu können. Mit Toyo Tires ist eine starke Partnerschaft gewachsen, und der Toyo Proxes R888 Semi-Slick passt perfekt zu den Chevrolet Cruze Eurocup Rennwagen. Auch bei den Regeln setzen wir auf Kontinuität und behalten das „rotierende System“ zwischen den Fahrern bei. So fährt jeder Fahrer an jedem Rennwochenende einen anderen Cruze Eurocup Rennwagen, was für größtmögliche Chancengleichheit sorgt. Gepaart mit den technischen Änderungen die den Rennwagen deutlich attraktiver machen freuen wir uns schon jetzt auf eine tolle Saison 2018!“ so Pfister.

Vorläufiger Rennkalender 2018

08.04.2018 offizieller Testtag Autodrom Most (CZ)

27.-29.04.2018 Hungaroring (HUN) im Rahmen der FIA WTCR

18.-20.05.2018 Red Bull Ring (AUT) im Rahmen der FIA CEZ

22.-24.06.2018 Autodrom Most** (CZ)

17.-19.08.2018 Slovakia-Ring (SK) im Rahmen der FIA CEZ

07.-10.09.2018 Autodrom Brno (CZ) im Rahmen der FIA CEZ

**eventuelle Ersetzung in Automotodrom Grobnik (CRO) oder Motorsportarena Oschersleben

auto-motor-special 04/2018 • Seite 29
erstellt am 23.03.2018


Aller Voraussicht nach wird es für Christian Eberherr bei der Schneebergland-Rallye im Juni 2018 wieder rennmäßig zur Sache gehen

Foto: Christa Feichter

Eberherr/Witzany als zuverlässige Punktesammler

Ex aequo-Führung

Für Christian Eberherr war das Rebenland eine Reise wert: Als Vierter in der Klasse 6.2/Historisch bestätigte er seinen Ruf als zuverlässiger Punktesammler, womit er in der Historic Rallye Meisterschaft ex aequo mit dem italienischen Opel-Piloten Guido Persello in Führung liegt.

Rebenland. Auch seine Copilotin Astrid Witzany sowie sein Ford Escort RS 2000 erwiesen sich als verläßliche Partner. Als Christian Eberherr und Astrid Witzany beschlossen hatten, bei der Rebenland-Rallye zu starten, war ihnen klar, daß ihnen ein höchst anspruchsvoller Bewerb bevorstehen würde. Schließlich eilt der Veranstaltung der Ruf voraus, daß die Strecken, auf denen die Sekundenjagd stattfindet, fahrerisch enorm fordernd sein würden.

Erschwert wurde die Aufgabe zusätzlich dadurch, daß die zahlreichen vierradgetriebenen Fahrzeuge viel Schmutz, Sand und Erde von den Kurveninnenseiten auf die Strecke gewühlt hatten, sodaß speziell die Teilnehmer mit historischen Wagen oftmals mit sehr unberechenbaren Streckenverhältnissen klar kommen mußten. Ein weiterer Risikofaktor war das feucht-kühle Wetter des zweiten Tages, das teilweise in Schneefall übergegangen war und auch die eine oder andere Nebelschwade parat hatte.

Christian Eberherr nahm das alles sehr gelassen, immerhin hatte er bei der Jänner-Rallye ganz ähnliche Probleme zu bewältigen und war auch dabei sehr erfolgreich. Überdies hatte er mit seiner Copilotin Astrid Witzany die ideale Unterstützung für das bisweilen sehr abenteuerliche Unternehmen „Rebenland-Rallye 2018“, und so gab es neben einer Menge interessanter Erfahrungen auch sehr viel Spaß.

Hilfreich war dabei auch, daß das Auto – der schon häufig eingesetzte Ford Escort RS 2000 – keine nennenswerten Schwierigkeiten machte. Lediglich ein verlorenes Blatt des Scheibenwischers und eine ausgebrannte Scheinwerferbirne waren zusätzlich zu den routinemäßigen Servicearbeiten zu ersetzen. 

Um zusätzlich auf der sicheren Seite zu sein, wurden schon am Freitag Regenreifen montiert, auch wenn damit nicht so ein hohes Tempo möglich war wie mit Semi-Slicks. Für den Samstag war dies ohnehin die beste Wahl. Insgesamt waren alle relevanten Faktoren perfekt genug aufeinander abgestimmt, um am Ende den vierten Platz in der Klasse 6.2/Historisch zu erklimmen. Für die Historic Rallye Meisterschaft ergibt sich damit eine weiterhin sehr ermutigende Klassierung: Christian Eberherr führt ex aequo mit dem Italiener Guido Persello die Wertung an.

Insgesamt war die Rebenland-Rallye für Christian Eberherr und Astrid Witzany eine sehr schöne, gut organisierte Veranstaltung, lediglich die Dauer der Regrouping-Phasen erschien ihnen länger als nötig.

Nach dem durchwegs sehr erlebnisreichen Ausflug in die südliche Steiermark ist erst einmal eine mehrmonatige Pause angesagt, auch wenn ein Start bei der Lavanttal-Rallye sportlich viel Sinn machen würde: Die Zeit bis zu der bei Sportlern wie Besuchern sehr beliebten Traditionsveranstaltung in Kärnten ist deutlich zu kurz, um den Escort gründlich genug zu überarbeiten.

Andreas Lugauer

auto-motor-special 04/2018 • Seite 29
erstellt am 27.03.2018

Renault Mégane R.S. rollt auf Bridgestone Potenza S001

Symbiose

Der Potenza S001 von Bridgestone brilliert mit dem neuen Renault Mégane R.S.

Fotos: Renault SAS/Yannick Brossart

Der neue Renault Mégane R.S. wurde mit modernster Technik ausgestattet und überzeugt mit verbesserter Agilität, Effizienz und mehr Fahrspaß. Bridgestone hat jeden einzelnen Aspekt des Potenza S001 so angepasst, dass er das neue Design des französischen Kompaktsportwagens perfekt ergänzt.

Brüssel. Ein maßgeschneidertes Konzept war ein Muss für den neuen Renault Mégane R.S, wie Laurent Hurgon, Entwicklungsfahrer des neuen Modells bei Renault, erklärt: „Der Mégane R.S. ist ein neuartiges Fahrzeug. Er hat einen stärkeren Motor und die Radaufhängung sowie das Allradlenksystem wurden von Grund auf neu entwickelt und bis zur Serienreife gebracht. Dafür hat Bridgestone den Potenza S001 extra so entwickelt, dass er sich nicht nur perfekt an die neuen Anforderungen des Wagens anpasst, sondern die Vorteile unserer Innovationen perfekt ergänzt.“

Als exklusiver Hersteller der 19-Zoll-Reifen für die Erstausrüstung des neuen Renault Mégane R.S. hat Bridgestone einen Reifen entwickelt, der die Leistung, Kontrolle und den sportlichen Charakter des Autos optimal unterstützt.

„Der Mégane R.S. ist ein „hot hatch“ – also ein reinrassiger Kompaktsportwagen,“ betont Christophe de Valroger, Vice President Original Equipment bei Bridgestone Europa. „Und genau auf dieser Basis haben wir den Potenza S001 entwickelt. Wir haben breite, steife Schulterblöcke an der Außenseite des Reifenprofils angebracht, um verbessertes Trockenhandling und hervorragende Bremskraft zu gewährleisten. Schmalere Blöcke an der Innenseite optimieren zudem die Leistung des Reifens bei Nässe“, sagt de Valroger. „Diese Modifikationen ermöglichen eine maximale Verbindung des Reifens zur Straße und damit eine verbesserte Stabilität selbst bei hoher Geschwindigkeit. Dies wirkt sich außerdem positiv auf die Seitenführungskräfte aus, wodurch noch schnellere Kurvenfahrten möglich sind – ein Muss für einen Kompaktsportwagen.“

Darüber hinaus kamen auch beim Reifenprofil und dem Aufbau der Reifenrillen die neusten Innovationen von Bridgestone zum Einsatz: Die hochwinkligen Profilrillen sorgen für eine effiziente Wasserableitung und bieten dadurch eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Aquaplaning. Der Reifenkörper des Potenza S001 wird zudem durch seine verstärkte Seitenwand stabilisiert und kann so mit seinem Kurvenverhalten glänzen.

„Durch den reduzierten Rollwiderstand können wir gewährleisten, dass der Potenza S001 nicht nur die gesetzlichen Anforderungen von heute, sondern auch die der Zukunft einhält. Unter anderem deswegen konnte unser Reifen in der Kategorie Nasshaftung den Labelwert A erzielen“, erklärt de Valroger. „Der Potenza S001 wurde in Europa entwickelt und produziert – ebenso wie der Renault Mégane. Durch diese Nähe waren wir in der Lage, in jedem Schritt des Entwicklungsprozesses eng mit Renault zusammenzuarbeiten.“

Die Vorteile dieses Ansatzes betont auch Laurent Hurgon: „Bridgestone und Renault haben schon für die Vorgängerversionen des Mégane R.S. eng zusammengearbeitet, aber der Potenza S001 hat unsere Zusammenarbeit noch einmal auf ein ganz neues Level angehoben“, sagt er. „Wir haben jedes kleine Detail miteinander abgestimmt und diese unglaubliche Genauigkeit ist in der Performance deutlich zu spüren.“

„Der Mégane R.S. war an sich schon ein Kompaktsportwagen mit Kultcharakter“, fügt de Valroger hinzu. „Aber mit unserem Potenza S001 wird sich sein Ruf noch weiter etablieren.“ Der neue Mégane R.S. ist ab sofort beim Renault-Händler erhältlich.