Die Autobahn
erstellt am 26.09.2006

"Illusionisten haben keine Ahnung ..."

"Es gibt keine Alternative zur Autobahn, Illusionisten haben keine Ahnung, was vor dem Bau der Autobahn los war", so Steinachs Bürgermeister Hubert Rauch bei seiner einleitenden Ansprache zum Tag der offenen Tür der Autobahnmeisterei Plon.

Ein einviertel Stunden Fahrzeit von Steinach nach Innsbruck habe man im Regelfall vor dem Bau  benötigt, heute seien es zwanzig Minuten, so der Bürgermeister, dem auch die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen ein besonderes Anliegen ist.

Siebenundvierzig Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind allein in der Autobahnmeisterei Plon beschäftigt, in der ASFINAG Alpenstraßen GmbH gesamt sind es 269 Personen, die sich über einen sicheren Arbeitsplatz freuen dürfen. Der Autobahnmeister der ABM Plon, Ing. Bertram Grießer, "die Verkehrszahlen werden steigen", ist sich seiner Verantwortung bewusst, er werde alles daran setzen, die lokalen Arbeitsstellen zu erhalten.

Die Ankündigung des Geschäftsführers der ASFING, Dipl.-Ing. Klaus Fink, werden Vielfahrer nicht so gerne aufnehmen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Brenner-Autobahn baustellenfrei wird", gab Fink unumwunden zu.

Alleine siebzig Millionen Euro für Instandsetzung der Autobahnen und Schnellstraßen in Tirol und Vorarberg (A12, A13, S16, A14) sind für 2007 vorgesehen. Zwei große Vorhaben in Tirol seien die Belaginstandsetzung westlich von Innsbruck und die Generalsanierung der Brücke Matreiwald.

Mit viel Musik "Dem Land Tirol die Treue", einem tollen Rahmenprogramm mit Rettungsübungen, Gurteschlitten und vor allem dem "Bungee Jumping" von Rupert Hirner lief der ereignisreiche Tag ab. Der angekündigte Verkehrsminister Hubert Gorbach war leider, ebenso wie Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa, verhindert. Schade!

Dipl.-Ing. Klaus Fink, Geschäftsführer
der ASFINAG Alpenstraßen GmbH.
Foto: Franz Weichinger










Der ganze Stolz von Helmut Lener ist das neue Brückeninspektionsgerät, dessen Einsatzgebiet bis nach Dalaas führt. Die Daten sind beeindruckend: 43 Tonnen schwer, da war bereits das usprünglich vorgesehene Zugfahrzeug zu schwach. 21 Meter Ausladung und ein "Tiefgang" von 150 Meter machen Zugänge auf, von denen man in der Vergangenheit nur "träumen" konnte.










Foto: ARGE motor-ps