auto-motor-special 01/2018 • Seite 27
erstellt am 20.11.2017

ABT Sportsline bringt TT Cup bei der DTM an den Start

Nicht nur für Nachwuchsrennfahrer!

Der TT Cup lebt: Nachdem Audi den Markenpokal nach drei Jahren wie geplant beendet hat, wird ABT Sportsline das beliebte Championat ab der Saison 2018 in Eigenregie an den Start bringen. Sechs Doppelrennen im Rahmen der DTM sind geplant.


Motorsportfans werden den Audi TT auch zwei Jahrzehnte nach der erstmaligen Vorstellung der Baureihe weiterhin auf der Rennstrecke sehen: Mit Unterstützung von Audi und weiteren Partnern ist es ABT Sportsline gelungen, den Audi Sport ABT TT Cup – so der neue Name – auch für die kommende Saison auszuschreiben. Insgesamt zwölf Rennen werden an sechs DTM-Wochenenden ausgetragen. Interessierte Fahrer können sich ab sofort bewerben.

„Kaum ein anderes Auto mit den vier Ringen genießt einen solchen Kultstatus wie der TT“, sagt Hans-Jürgen Abt, Geschäftsführer der ABT Sportsline GmbH. „Wir haben deshalb nach dem Saisonfinale in Hockenheim Gespräche mit Audi, Fahrern und Partnern geführt und waren uns alle einig: Diese automobile Ikone gehört auch auf die Rennstrecke. Ich freue mich, dass es mit vereinten Kräften geklappt hat, den Cup weiter starten zu lassen.“

Das Jahr 2018 bedeutet dabei für den Audi TT und ABT Sportsline gleichermaßen einen runden Geburtstag: Im Herbst 1998 kam das Coupé auf den deutschen Markt, es ist mittlerweile in der dritten Generation erhältlich und sorgt mit seiner unverwechselbaren Silhouette und Sportlichkeit für Furore. Ebenfalls 1998 startete für ABT die Ära der Volkswagen-Markenpokale: zunächst mit dem VW Lupo, später mit dem Polo und dem Scirocco und schließlich mit dem Audi TT. Immer dabei: Projektleiter Hans Top, unter dessen erfahrener Regie der Markenpokal auch 2018 ausgetragen wird.

Die Serie hat sich im Rahmenprogramm der DTM bestens etabliert, verschiedenen Talenten bereits den Aufstieg in die TCR-Kategorie und in den GT3-Sport ermöglicht, richtet sich aber an Piloten jeden Alters. Perfekte Chancengleichheit garantieren die Vorbereitung und der zentrale Einsatz der Cup-Rennwagen bei ABT Sportsline. Alle Autos sind identisch aufgebaut, verfügen über einen Vierzylinder-Turbomotor und ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic mit Wippenschaltung. Die Zweiliter-Aggregate leisten 228 kW (310 PS). Durch ein Push-to-Pass-System lassen sich kurzzeitig 250 kW (340 PS) mobilisieren, um Überholvorgänge zu erleichtern.

Die Bewerbungsphase für den Audi Sport ABT TT Cup hat bereits begonnen. Interessierte Fahrer können sich unkompliziert unter der E-Mail-Adresse audisportttcup@abt-motorsport.de melden und erhalten dann alle Unterlagen und Informationen.


auto-motor-special 11/2017 • Seite 26
erstellt am 12.09.2017

auto-motor-special macht es möglich: Ein erstes Video zum Jaguar I-Pace eTrophy finden Sie unter youtu.be/26B9qGZrR6w

Foto/Video: Jaguar

Jaguar lädt neuen I-Pace mit einer elektrischen Rennserie auf

Exklusiver Markenpokal

Jaguar stieg als erster Premium-Hersteller schon 2016 in die Formel E ein - noch vor den Mitbewerbern Mercedes-Benz, Audi, BMW und Porsche. 2018 wird eine Markenpokal-Serie für elektrisch angetriebene Serienfahrzeuge folgen.

London. Die eTrophy startet mit 20 Teilnehmern im Rahmenprogramm der fünften Saison der FIA Formel E – am gleichen Wochenende und auf den gleichen Stadtkursen. Der mit speziell vorbereiteten Rennversionen des Jaguar I-PACE ausgetragene Markenpokal gibt Nachwuchsfahrern die Chance, ihr Talent auf der weltweit führenden Bühne für elektrischen Motorsport zu zeigen.

Im Rahmen von zehn Rennen, die in Metropolen wie Hongkong, Paris, Rom, Sao Paulo und New York ausgetragen werden, gehen bis zu 20 Rennversionen des I-PACE an den Start. Aufgebaut und vorbereitet werden die Fahrzeuge bei Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations in Warwickshire (UK).

Gerd Mäuser, Vorstandsvorsitzender, Jaguar Racing, sagt: „Jaguar ist 2016 mit der Mission ‚Race to Innovate’ in den internationalen Motorsport zurückgekehrt. Mit der Jaguar I-Pace eTrophy bestärken wir unser Bekenntnis zu elektrischen Antrieben, zum internationalen Rennsport und zur Formel E. Als britisches Team sind wir stolz darauf, heute die weltweit erste Rennserie mit elektrischen Produktionsfahrzeugen aus der Taufe heben zu können. Wir haben immer betont, dass wir unsere elektrischen Technologien auf der Rennstrecke erproben – und dies ist ein weiterer Beleg dafür. Ich freue mich schon Ende 2018 beim ersten Rennen ein volles Feld mit Rennversionen des I-Pace am Start zu sehen. Am Ende wird diese innovative Serie die Weiterentwicklung unserer elektrischen Serienantriebe befruchten und auch unseren Kunden Nutzen bringen.”

Jaguar erwartet eine starke Nachfrage und die Startplätze werden nach dem Prinzip „First come, first serve” vergeben. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine internationale Rennfahrerlizenz.