R A R I T Ä T E N
erstellt am 27.07.2007

Die Zukunft für Felix Wankels Lebenswerk sichert Mazda
„Weg mit dem Schüttelhuber“

Die Marke Mazda ist untrennbar mit dem Wankelmotor verbunden – und das schon seit 40 Jahren. Mit dem Coupé Cosmo Sport brachte Mazda im Jahr 1967 den Drehkolbenmotor zur Serienreife.

 
Über vier Jahrzehnte hinweg hat Mazda diese exklusive Technologie gepflegt, weiterentwickelt und mit dem preisgekrönten Renesis Motor im aktuellen RX-8 perfektioniert. Der nächste Entwicklungsschritt fokussiert auf die Umwelt. Im RX-8 Hydrogen RE befeuert Mazda den Wankelmotor erstmals mit Wasserstoff und eliminiert dadurch den CO2-Ausstoß.

Der Dampfmaschinenspezialist James Watt experimentierte schon anfangs des 19. Jahrhunderts mit dem Drehkolben. Erst 1957 – zirka 150 Jahre später – setzte Felix Wankel dieses außergewöhnliche Prinzip bei einem Verbrennungsmotor in funktionierende Praxis um.

Foto: Mazda Austria

Im Gegensatz zu den heute gängigen Verbrennungsmotoren wird der Kolben im Wankelmotor nicht auf und ab bewegt, sondern er rotiert. Diese gleichmäßige Drehung sorgt für weniger Vibrationen und ruhigeren, turbinenartigen Lauf.

Im Vergleich zu konventionellen Triebwerken braucht der Drehkolbenmotor weniger Bauraum. Er ist leichter, schöpft aus weniger Hubraum deutlich mehr Leistung und hat einen gleichmäßigen Drehmomentverlauf – alles idealtypische Merkmale reinrassiger Sportmotoren.

Dem prinzipiell hohen Spritverbrauch der Wankelmotoren hat Mazda dank laufender Weiterentwicklung und jahrzehntelanger Erfahrung mittlerweile akzeptable Grenzen gesetzt. Der aktuelle Mazda RX-8 – ein 231 PS starker Sportwagen – begnügt sich im Schnitt mit 11,2 l pro 100 km. 2003 wurde der mit dem Namen „Renesis“ bezeichnete Motor im RX-8 mit dem Preis „International Engine of the Year“ ausgezeichnet.