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erstellt am 14.02.2007

15 Jahre Ennstal-Classic
Sensationelles Grand Prix Starterfeld

Die schnellsten, erfolgreichsten und heute unbezahlbar gewordenen Rennwagen kommen zum Nostalgie-Grand Prix von Gröbming, der als Höhepunkt der Ennstal-Classic am 28. Juli steigt.

Auf dem neuen Poster-Sujet zur 15. Ennstal-Classic, das wie in den Jahren zuvor, von dem Wiener Graphiker Richard Hicker entworfen wurde, springen einem vier Rennautos an, die zum bestgehüteten Familiensilber ihrer Automobilwerke zählen.

• Ein Auto Union D-Typ, Modell 1939, dessen 3-Liter V12 Doppel-Kompressormotor 485 PS produziert, ist das Produkt eines aufwendigen Nachbauprojekts, das die «Audi Tradition» in England in Auftrag gegeben hat. Die Wertsteigerung eines Vorkriegs-Grand Prix-Rennwagen sprengt mittlerweile alle Dimensionen.

FOTO: Franz S. Weichinger

Wenn am 17. Februar in Paris das Auktionshaus Christie jenen Auto Union D-Typ unter den Hammer bringt, den der Amerikaner Paul Karassik nach achtjähriger Suche in der Ukraine aufstöberte, und in England restaurieren ließ, so dürfte sich ein neuer Versteigerungsweltrekord für Oldtimer anbahnen: erwartet wird, dass dieser Rennwagen, mit dem Tazio Nuvolari 1939 in Belgrad den letzten Grand Prix der Vorkriegszeit gewann, für eine Summe weggeht, die zwischen 15 und 20 Millionen € liegen könnte ... Euro natürlich!

• Der 480 PS starke Mercedes-Benz W154 Kompressor-Rennwagen hat einen starken Österreich-Bezug: es ist das Originalauto mit Chassis-Nr.11, mit dem Hermann Lang am 11. Juni 1939 das Wiener Höhenstraßen-Rennen gewann.

• Die Alfetta 159 von Alfa Romeo, ein 400 PS starker 1.5 Liter Kompressor-Rennwagen, der zwischen 1947 und 1951 nicht weniger als 31 Rennen gewann und Nino Farina (1950) und Juan Manuel Fangio (1951) zum Formel 1 Weltmeister mobilisierte.

• Der Porsche 718/8-Zylinder RS Spyder mit dem Edgar Barth 1963 und 1964 Europa-Bergmeister wurde. Beim Nostalgie-Grand Prix von Gröbming wird niemand geringerer als Walter Röhrl das 210 PS Geschoss demonstrieren.