Pacher voran
erstellt am 30.08.2006

Flugplatzrennen in St. Johann i. T.

Beim 7. Lauf zur Tiroler Autoslalom-Meisterschaft am Flughafen in St. Johann i. T. war Rennsport-Urgestein Georg Pacher eine Klasse für sich. Sowohl als Veranstalter als auch als Rennfahrer. Lohn der Mühe: Ein namhaftes Teilnehmerfeld, zahlreiche Rennsport-Fans, die die Leistungen der Lenkraddreher fachkundig würdigten, und ein überlegener Tagessieg.

Teilnehmer aus dem In- und Ausland, eine Rennsport-Abordnung aus Salzburg, viele renommierte Piloten und Teamchefs ließen sich das Flugplatzrennen des MSC St. Johann nicht entgehen. Die sicherlich spektakulärste und auch schnellste Rennstrecke der Meisterschaft zeigte wieder einmal auf, dass hier nur nervenstarke Vollgas-Profis ein Wörtchen um vordere Plätze mitreden können.

Trotz Doppelbelastung sicherte sich Georg Pacher souverän den Tagessieg. Die für den MSC Kitzbühel startende Tanja Fieg lag sowohl in der Damen- als auch Neufahrerwertung voran.

Erfreulicherweise stellte der MSC St. Johann den Leistungen und der Anzahl der Teilnehmer entsprechend schöne Preise zur Verfügung. Weniger erfreulich war es, dass die Salzburger Abordnung in einer Subwertung abgefertigt wurde. Da die Tiroler Meisterschaft im Autoslalom für jeden offen ist, deutsche und andere internationale Meister hier ein ideales Betätigungsfeld finden, kann dieser Entschluss nicht goutiert werden, so etliche Teilnehmer. Von einer "Verwässerung" der Meisterschaft durch eine offizielle Teilnahme der Salzburger Rennfahrer könne jedenfalls keine Rede sein ... Heißt es doch so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft, in diesem konkreten Fall sorgt sie für Spannung und naturgemäß zu einer Leistungssteigerung.

Als Highlight der Veranstaltung folgte am frühen Abend ein Beschleunigungsrennen, das Georg Pacher (re) mit seinem Eco Master Power Puch 650 mit drei Zehntelsekunden Vorsprung auf Christoph Madreiter für sich entscheiden konnte.



Die Teilnehmer des Flugplatzrennens in St. Johann ließen nichts anbrennen ...

Die Ergebnisse:
Div I/Kl 1: 1. Andreas Steinbacher, MSC Kitzbühel, Citroen Saxo; 2. Manuel Porzelt, MSC Kitzbühel Citroen C2 Saxo; 3. Klaus Limmer, MSC am Tegernsee, VW Polo.
Div I/Kl 2: 1. Fritz Trenker, BMW Unterberger, BMW Z4; 2. Alois Spögler, MSC St. Johann, Ford Focus RS; 3. Martin Glöckl, RG Rosenheim, Honda Civic.
Div. II/Kl 3: 1. Manuel Porzelt MSC Kitzbühel, Citroen Saxo; 2. Harald Suitner, MSC Wipptal, Citroen Saxo; 3. Michael Gfrei, MS Schwaz, Peugeot 106 Rallye.
Div II/Kl 4: 1. Fritz Trenker, BMW Unterberger, BMW Z4; 2. Jürgen Obermair, MSC Kitzbühel/RGR, BMW 320 Is; 3. Franz Weichinger jun., MS Schwaz, Peugeot 206.
Div III/Kl 5: 1. Otto Fieg, MSC Kitzbühel, Seat Ibiza; 2. Tanja Fieg, MSC Kitzbühel, Seat Ibiza; 3. Roman Kettner, MSC Wipptal, Alfa Romeo 147 Jdt.
Div IV/Kl 6: 1. Hannes Wallner, Rennwagenschmiede, Ford Escort; 2. Manuel Porzelt, MSC Kitzbühel, Citroen Saxo; 3. Michael Gfrei, MS Schwaz, Peugeot 106 Gti.
Div IV/Kl 7: 1. Martin Glöckl, RG Rosenheim, Honda; 2. Elmar Putzl, MRT Ellbögen, Fiat Uno Turbo; 3. Thomas Kleiner, Rennwagenschmiede, Ford Escort.
Div V/Kl 8: 1. Hans Exner, Exner Team, Simca 1200s; 2. Norbert Strasser, Eco Master Power, Toyota; 3. Sepp Gröbner, MSC Traunstein, VW Polo.
Div V/Kl 9: 1. Manfred Nothdurfter, MSC Kitzbühel/RGR, Ford Escort; 2. Gottfried Traintinger, MSC Flachgau, Opel; 3. Fritz Trenker, BMW Unterberger, BMW Z4.
Div VI/Kl 10: 1. Georg Pacher, Eco Master Power, Puch 650; Werner Daldoss, Rennstall Mendel, Fiat 500, 3. Alfons Nothdurfert, MSC Kitzbühel, Ford Escort.

Finallauf Division I: 1. Fritz Trenker, BMW Unterberger, BMW Z4; 2. Franz Weichinger jun., MS Schwaz, Peugeot 206; 3. Martin Glöckl, RG Rosenheim, Honda.
Finallauf Division II: 1. Fritz Trenker, BMW Unterberger, BMW Z4; 2. Gerald Wiedemann, MRC Absam, Renault Clio; 3. Jessica Dobler, RC Klostertal, Ford Fiesta ST.
Finallauf Division III: 1. Otto Fieg, MSC Kitzbühel, Seat Ibiza; 2. Josef Leitner, Power Tech, Seat Leon; 3. Mario Zwischenbrugger, MSC St. Johann.
Finallauf Division IV: 1. Elmar Putzl, MRT Ellbögen, Fiat Uno Turbo; 2. Hannes Wallner, Rennwagenschmiede, Ford Escort; Fritz Trenker, BMW Unterberger, BMW Z4.
Finallauf Division V+VI: 1. Georg Pacher, Eco Master Power, Puch 650; 2. Gottfried Traintinger, MSC Flachgau, Opel; 3. Werner Daldoss, Rennstall Mendel, Fiat 500.

Tagesbestzeit: Georg Pacher, Eco Master Power, Puch 650.

Damenwertung: 1. Fieg Tanja, MSC Kitzbühel, Seat Ibiza; 2. Christine Dietl, MSC Kitzbühel/RGR; 3. Renate Putzl, MRT Ellbögen, Fiat Uno Turbo.

Neufahrerwertung: 1. Tanja Fieg, MSC Kitzbühel, Seat Ibiza; 2. Gerald Wiedemann, MRC Absam. Renault Clio; Timo Weiss, Peugeot-Team, Peugeot 205.



BMW-Pilot Fritz Trenker (mi), wieder genesen und stärker denn je: Rang eins im Finallauf der Division I, Platz zwei für den MS Schwaz-Fahrer Franz Weichinger jun (li), unterwegs auf Peugeot 206.                                                                                  



Fotos: ARGE motor-ps-austria