M O D E L L . V O R S T E L L U N G • auto-motor-special 01/2020
erstellt am 15.12.2019

Der Vorverkauf des Audi Q7 60 TFSI e quattro startet Ende Dezember, die Markteinführung in Österreich erfolgt im Jänner 2020
Foto: Audi
 
Der Audi Q7 TFSI e quattro

Weg in die Zukunft

Dreiliter TFSI-Motor und starke E-Maschine, elektrische Reichweite bis 43 Kilometer. Zwei Leistungsstufen, Topversion mit 335 kW und 700 Nm Systemdrehmoment. Intelligentes Hybridmanagement für hohe Effizienz und hohen Fahrspaß.  

SALZBURG (at). Die Elektrifizierungs-Offensive bei Audi ist in vollem Gang. Allein im zweiten Halbjahr 2019 geben vier neue Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb ihr Debüt auf dem europäischen Markt – sie kommen aus den Baureihen Q5, A8, A6 und A7 Sportback.

Der neue Q7 TFSI e quattro führt diese Reihe fort.   Wie jedes Plug-in-Hybridmodell setzt der Audi Q7 TFSI e quattro auf die Kraft der zwei Herzen. Als Verbrennungsmotor dient eines der modernsten Aggregate der Marke, der 3.0 TFSI. Der Turbo-aufgeladene, kultiviert arbeitende V6 gibt 250 kW/340 PS) Leistung und 450 Nm Drehmoment ab. Er ist nach der Abgasnorm Euro 6d-TEMP zertifiziert, ein Ottopartikelfilter ist Standard.

Als Elektromotor arbeitet eine permanent erregte Synchronmaschine (PSM), die sich durch eine hohe Leistungsdichte und eine kompakte Bauweise auszeichnet. Die PSM mit 94 kW Peakleistung und 350 Nm ist in das Gehäuse der Achtstufen-tiptronic integriert. Gemeinsam mit der Kupplung, die den Verbrennungsmotor mit dem Triebstrang verbindet, bildet sie das so genannte Hybridmodul.

Durch die unterschiedliche Auslegung der E-Maschine können die Kunden des Audi Q7 TFSI e quattro zwischen zwei Leistungsstufen wählen, die sich unter anderem durch ihre Boost-Strategie unterscheiden. Im elektrischen Betrieb erzielen beide Q7-Varianten, gemessen nach WLTP-Verfahren, gleiche Reichweiten von bis zu 43 Kilometern.

Der SUV startet im rein elektrischen „EV“-Modus. Der Benzinmotor wird erst aktiv, wenn der Fahrer das rechte Pedal – das „aktive Fahrpedal“ – über einen bestimmten Widerstand hinaus durchtritt.

Wichtig für die Effizienz des Q7 mit Plug-in-Hybridantrieb sind auch die Phasen, in denen der Fahrer den Fuß vom Fahrpedal nimmt. In solchen Situationen erfolgt die Regelung durch den PEA. Neben den Navigationsdaten berücksichtigt er den Abstand zum vorausfahrenden und entscheidet so zwischen dem Freilauf mit ausgeschaltetem TFSI („Segeln“) und der Rekuperation – der Rückgewinnung von kinetischer Energie und ihrer Umwandlung in elektrische Energie.

Im Schub kann der Q7 TFSI e quattro bis zu 25 kW Leistung zurückgewinnen und an die Lithium-Ionen-Batterie zurückgeben.