A U T O . F O K U S • auto-motor-special 02/2020
erstellt am 09.02.2020

Mit dem e-Boxer verfügt der XV über die neue Subaru-Antriebstechnologie, die einen Elektro- mit Boxer-Motor und symmetrischem Allradantrieb kombiniert
Foto: Subaru

Im Anrollen: Subaru XV e-Boxer

Schrittmacher

Zugegeben, es ist ein wenig weit hergeholt, dass wir Subarus Boxerherz einen Schrittmacher verschreiben. Der e-Murl ist weit mehr: er befeuert, u.a. den neuen XV, und senkt zudem den Verbrauch - wir hätten also auch "Spritmacher" titeln können.  

SALZBURG (at). Aufgebaut auf der Subaru Global Platform, EyeSight, S-AWD samt X-mode serienmäßig an Bord, in Österreich seit Januar 2020 ab 31.990 Euro erhältlich: der neue Subaru XV e- Boxer.

Mit dem e-Boxer verfügt neben dem Forester nun auch der XV über die neue Antriebstechnologie, die einen Elektromotor mit den subaru-typischen Kerntechnologien Boxer-Motor und symmetrischer Allradantrieb kombiniert.

Der XV e-Boxer wird von einem komplett überarbeiteten, direkteinspritzenden Zweiliter-Boxer-Benzinmotor angetrieben, der zu 80 Prozent aus neuen Teilen besteht. Dieser wird von einem Elektromotor unterstützt, der auf dem Lineartronic-Getriebe platziert wurde.

Eine um 30 Prozent verbesserte Beschleunigung sowie ein deutlich schneller verfügbares Drehmoment und ein effizienterer Verbrauch sind die Folge.. Die Kraftversorgung zwischen Verbrenner und Elektromotor variiert automatisch je nach Fahrbedingung. Dies erlaubt drei verschiedene Fahrmodi: Fahren mit Verbrenner, Fahren mit Elektrounterstützung und rein elektrisches Fahren.

Beim Anfahren oder bei niedriger Geschwindigkeit wird das Fahrzeug vom Elektromotor allein
vorwärtsbewegt. Abhängig von den Fahrbedingungen und dem Ladestand der Batterie sind rein elektrisch Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und Fahrdistanzen bis zu 1,6 Kilometer möglich.

Bei mittlerer Geschwindigkeit setzt der Benzinmotor ein und wird dabei zugunsten einer besseren, lineareren und effizienteren Beschleunigung vom E-Motor unterstützt. Bei hohen Geschwindigkeiten – beispielsweise bei Autobahnfahrten – sorgt der Verbrenner alleine für Vortrieb und lädt gleichzeitig die Batterie wieder auf.  

Der Subaru e-Boxer verringert den Kraftstoffverbrauch im Stadt- bzw. im Stop-and-go Verkehr um bis zu 11 Prozent, verglichen zum bisherigen Zweiliter-Boxer-Benzinmotor.

TECHNISCHE DATEN:
Motor: Vierzylinder-Boxer-Benzinmotor, Vierventiler, Direkteinspritzer, plus Elektromotor
Antrieb: Allradantrieb Symmetrical AWD, Lineartronic
Hubraum: 1.995 ccm
Max. Leistung: 110 kW/150 PS bei 5.600 - 6.000 U/min
Max. Drehmoment: 194 Nm bei 4.000 U/min



A U T O . F O K U S • auto-motor-special 02/2020
erstellt am 09.01.2020

Neue Forester-Generation erzielt u.a. höchste jemals vergebene Punktezahl beim Insassenschutz von Kindern
Fotos/repro: Subaru/igm

Subaru Forester e-Boxer:

Bester seiner Klasse

Euro NCAP kürt den neuen Subaru Forester zum „Best in Class Small Off-Road/MPV“. Mit der „Best in Class“ Auszeichnung knüpft der Forester in Europa an die weltweit erzielten Erfolge an.

BRÜSSEL/SALZBURG (bel/at). Nach dem hervorragenden Abschneiden des neuen Subaru Forester e-Boxer im European New Car Assessment Programme (Euro NCAP) 2019 heimst Subaru eine weitere Auszeichnung ein: die fünfte Generation des SUV-Klassikers wurde vom Testinstitut zum „Best in Class Small Off-Road/MPV“ auserkoren.

Diese Auszeichnung wird vom Euro NCAP für die Fahrzeuge mit den höchsten Sicherheitsbewertungen in ihrer jeweiligen Klasse vergeben.

Nach dem Subaru XV und Impreza, die 2017 die Auszeichnung als „Best in Class Small Family Car“ für sich verbuchen konnten, wird Subaru nun mit dem neuen Forester bereits das zweite Mal die Ehre der höchsten Sicherheitsbewertung zuteil.

Der runderneuerte Subaru Forester, in fünfter Generation erstmals als e-Boxer, sticht durch seine Fünf-Sterne-Bewertung in allen vier Kategorien (Insassenschutz Erwachsene, Insassenschutz Kinder, Schutz verletzlicher Verkehrsteilnehmer, Sicherheitssysteme) hervor. Unterstrichen wird dies durch die höchste, jemals in seiner Klasse vergebene Bewertung im Test für Insassenschutz für Kinder.

Grund für die herausragenden Bewertungen ist die Subaru Global Platform (SGP). Die neue Plattform erhöht die Steifigkeit der Karossiere maßgeblich und ermöglicht eine deutlich höhere Absorption von Aufprallenergie. Zusammen mit dieser Karosseriestruktur sorgen zahlreiche weitere Sicherheitsfeatures und Assistenzsysteme für höchste Sicherheit im Forester.

Mit der „Best in Class“ Auszeichnung knüpft der Forester in Europa an die weltweit erzielten Erfolge an: in Japan wurde der Forester im Testzyklus 2018/2019 mit fünf Sternen und dem „Grand Prix“ Award des JNCAP ausgezeichnet, das vom MLIT (Ministry of Land, Infrastructure, Transport and Tourism) zusammen mit NASVA (National Agency for Automotive Safety and Victim’s Aid) durchgeführt wird.

Der Grand Prix Award ist gleichbedeutend mit der höchsten, jemals vergebenen Punktezahl für Crash-Sicherheit (96,5 von 100). Damit folgt der Forester dem Subaru XV, der diese Auszeichnung bereits im JNCAP Testzyklus 2016/2017 für sich verbuchen konnte.