Teamarbeit
erstellt am 04.10.2011

Sensationeller Steff: der Fieberbrunner Stefan Huetz forderte in Zell am Ziller den Seriensieger und mehrfachen Deutschen Meister Hans Exner. Viel hätte nicht mehr gefehlt und der Mini-Driver hätte den Tagessieg eingefahren. Aber die zwei zweiten Plätze in der Klasse 10 und im Finallauf lassen in Zukunft einiges erwarten.

Fotos: igm/bolzano

Mario Scheibenstock triumphiert
Viel Gummi in Zell am Ziller

Bis zum zehnten und letzten Lauf der Tiroler Meisterschaft im Automobilslalom hielt die Spannung. Der Vorarlberger Mario Scheibenstock sicherte sich den Gesamtsieg und darf nach der offiziellen Preisverteilung am 5. November 2011 mit einem nigelnagelneuen Pkw der Marke Renault, ins Ländle zurückfahren.

Die Schienen, dass in der abgelaufenen Saison ein Pkw Renault Twingo, ausgelobt werden konnte, legten der Präsident der InteressenGemeinschaft Motor, Franz Weichinger, und Ing. Wolfgang Rötzer vom Autohaus Dosenberger.

Zell am Ziller ist für Motorsportler und Fans jede Anreise wert: der schnelle Kurs, die tolle Naturkulisse und die Begeisterungsfähigkeit der Zillertaler erfreuen Jahr für Jahr. Man braucht nur wenig in der Historie zu stöbern, das Zillertal darf auf Formel 1-Fahrer Hans Binder, auf Sepp Neuhauser und sein Team, auf mehrere Generationen der Familie Kinigadner sowie auf zahlreiche weitere Motorsport-Asse stolz sein. Das prägt.

Geprägt hat die Slalom-Saison 2011 vor allem ein Duo: Harald Suitner und Mario Scheibenstock teilten sich in Klasse 1 einen Citroen Saxo und spielten in dieser, sowie in den höheren Klassen Schach und setzen so die Konkurrenz gekonnt Matt. Gasgeben alleine ist heutzutage zu wenig, geschicktes Taktieren gehört genz einfach mit dazu, um Titel einfahren zu können.

Den Tagessieg in Zell am Ziller holte sich der mehrfache Deutsche Meister Hans Exner vor einem wieder erstarkten Stefan Huetz, Dritter wurde Sebastian Koch. Tiroler Meister wurde zum dritten Mal in Folge der Privatfahrer Robert Mayr vor dem Absamer Walter Steiner.

10. atmas-Lauf in Zell a. Ziller, veranstaltet vom MSC Aschau, 2. 10. 2011

Div. I, Kl. 1: 1. Michael Zasche, Privatfahrer, Mini Cooper; 1. Harald Suitner, MSC Wipptal, Citroen Saxo, 3. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo

Div. I, Kl. 2: 1.  Fritz Trenker, GP Racing-Team, BMW 1er M-Coupe; 2. Hannes Auer, GP Racing-Team, Mini Cooper S; 3. Thomas Lins, Scuderia Vorarlberg, Seat Ibiza

Div. II, Kl. 3: 1. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo; 2. Harald Suitner, MSC Wipptal, Citroen Saxo; 3. Lukas Schnaller, MSC Wipptal, Citroen Saxo

Div. II, Kl. 4: 1. Günther Madlener, Scuderia Vorarlberg, BMW 325i; 2. Fritz Trenker, GP Racing-Team, BMW 1er M-Coupe; 3. Walter Steiner, MRC Absam, Renault R5 GT turbo

Div. III, Kl. 5: 1. Wolfgang Stoß, OMSV Nenzing, Seat Ibiza; 2. Roman Kettner, MSC Wipptal, Alfa Romeo 147 Jtd; 3. Mauritius Stoß, OMSV Nenzing, Seat Ibiza

Div. IV, Kl. 6: 1. Martin Hausegger, MSC Wipptal, Citroen Saxo; 2. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo; 3. Hannes Wöll, Racingteam Jenewein, Citroen Saxo VTS

Div. IV, Kl 7: 1. Elmar Putzl, Racingteam Jenewein, Fiat Uno Turbo; 2. Walter Steiner, MRC Absam, Renault R5 GT turbo; 3. Günther Madlener, Scuderia Vorarlberg, BMW 325i

Div. V, Kl. 8: 1. Sebastian Koch, MSC Jura, NSU TT; 2. Hans Exner, Exner Team, Simca 1200s; 3. Michael Zasche, Privatfahrer, Mini Cooper

Div. V, Kl. 9: 1. Robert Mayr, Privatfahrer, Peugeot 205; 2. Ramona Rindle, Scuderia Kempten, Opel Kadett GTE; 3. Friedl Roland sen, Scuderia Kempten, Opel Kadett GTE

Div. VI, Kl. 10: 1. Hans Exner, Exner Team, Simca 1200s; 2. Stefan Huetz, ARBÖ Fieberbrunn, Mini; 3. Alfons Nothdurfter, MSC Kitzbühel, Simca Rallye 2

 

 

 

 

 


Alexander Lindler kam im Laufe der Saison mit seinem 205er-Peugeot immer besser in Schwung. Zwei dritte Plätze in Achenkirch und Spitzenzeiten in Zell am Ziller zeigten das Potential des "Duo infernal" auf.


So sehen Gesamtsieger aus: Mario Scheibenstock mit Präsident Edi Fleischhacker und Rennsport-Urgestein Kurt Reinstadler, beide ARBÖ.