Scheibenstock voran
erstellt am 27.09.2011

atmas-Autoslalom Achenkirch, Sonntag, 18. September 2011

Entscheidung fällt im letzten Rennen

Es sah so aus, als hätte sich der Achensee mehr Fläche geholt. Dennoch gaben die Lenkradartisten der atmas-Tiroler Meisterschaft im Autoslalom am Sonntag in Achenkirch  versiert wie im Sonnenschein. Nur wenige Fahrzeuge mussten trockengelegt werden, leider erwischte es mit Michael Zasche jemanden, der in der Gesamtwertung weit vorne liegt, sein Alfred verweigerte in der aussichtsreichen Klasse 8 den Dienst.

Die Funktionäre des MSC Achenkirch hatten auf Grund der teilweise überfluteten Rennstrecke alle Hände voll zu tun, dennoch brachte das Team um Obmann Thomas Lamprecht die Veranstaltung fair über die Bühne. Lamprecht setzte abschließend sogar noch ein persönliches Highlight, er gewann die Klasse 10 (Rennklasse) in überzeugender Manier mit seinem liebevoll aufgebauten Remus-Mini. Eine starke Ansage für die Saison 2012.

Spannend bis zum letzen Rennen: Der Wipptaler Harald Suitner fügte in Klasse 3 Mario Scheibenstock eine schmerzliche Niederlage zu, trotzdem dürfte der Gesamtsieg des Vorarlbergers nur noch Formsache sein. Das Rennen am 2. Oktober in Zell am Ziller bietet deshalb besondere Spannung, "Umfaller" darf sich Scheibenstock keinen erlauben.

Mit gleich zwei Klassensiegen zeigte Harald Suitner seine Klasse, Martin Hausegger, Robert Mayr, Thomas Lins, Elmar Putzl und Franz Jenewein fuhren wichtige Klassensiege ein und Hannes Auer gab seinen Mini ebenfalls ordentlich die Sporen: Sieg in der hartumkämpften Klasse 4. Auf Grund der widrigen Witterungsverhältnisse wird die Achenkirch-Preisverteilung in Zell am Ziller nachgeholt.

9. atmas-Lauf, veranstaltet vom MSC Achenkirch, 18. September 2011
Div. I, Kl. 1: 1. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo; 2. Michael Zasche, Privatfahrer, MIni Cooper; 3, Thomas Lamprecht, MSC Achenkirch, Mini Cooper

Div. I, Kl. 2: 1. Thomas Lins, Scuderia Vorarlberg, Seat Ibiza; 2. Hannes Auer, GP Racing-Team, Mini Cooper S; 3. Markus Belsö, GP Racing-Team, Mini Cooper S

Div. II, Kl. 3: 1. Harald Suitner, MSC Wipptal, Citroen Saxo 16V VTS; 2. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo; 3. Kevin Straubenmüller, MS Schwaz, Peugeot 106

Div. II, Kl. 4: 1. Hannes Auer, GP Racing-Team, Mini Cooper S; 2. Walter Steiner, MRC Absam, Renault R5 GT turbo;  3. Günther Madlener, Scuderia Vorarlberg, BMW 325i

Div. III, Kl. 5: 1. Franz Jenewein, Racingteam Jenewein, Fiat Uno Turbo; 2. Wolfgang Stoß, OMSV Nenzing, Seat Ibiza; 3. Mauritius Stoß, OMSV Nenzing, Seat Ibiza

Div. IV, Kl. 6: 1. Martin Hausegger, MSC Wipptal, Citroen Saxo; 2. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo; 3. Alexander Lindler, Privatfahrer, Peugeot 205

Div. IV, Kl 7: 1. Robert Mayr, Privatfahrer, Peugeot 205 GTI; 2. Walter Steiner, MRC Absam, Renault R5 GT turbo; 3. Jessica Dobler, RC Klostertal, Ford Fiesta ST

Div. V, Kl. 8: 1. Harald Suitner, MSC Wipptal, Citroen Saxo 16V VTS; 2. Martin Hausegger, MSC Wipptal, Citroen Saxo VTS; 3. Alexander Lindler, Privatfahrer, Peugeot 205

Div. V, Kl. 9: 1. Elmar Putzl, Racingteam Jenewein, Fiat Uno Turbo; 2. Joachim Lettenmeier, Scuderia Kempten, Opel Kadett GTE; 3. Franz Weichinger jun, MSC Tirol, Renault Clio

Div. VI, Kl. 10: 1. Thomas Lamprecht, MSC Achenkirch, Remus-Mini; 2. Udo Schrettl, MS Schwaz, Peugeot 205 GTI; 3. Roland Friedl sen, Scuderia Kempten, Opel Kadett GTE

Die Klassen 1 und 2 hatten noch halbwegs gute Verhältnisse ...


... die schnellen Fahrzeuge, im Bild Martin Hausegger aus Telfs, wurden dann teilweise im Blindflug pilotiert.

Foto: igm/Weichinger