auto-motor-special 05/2018 • Seite 12
erstellt am 11.04.2018

Der knapp fünf Meter lange Avant strahlt mit seinem langen Vorderwagen und der flach abfallenden Dachlinie Eleganz, Sportlichkeit und Hochwertigkeit aus

Foto: Audi

Der neue Audi A6 Avant

Avant Garde-(Offizier)

Mit scharfen Linien, großen Flächen und der markanten, flach stehenden Heckscheibe spiegelt das Exterieurdesign des A6 Avant die neue Formensprache der Marke Audi eindrucksvoll wider.

Salzburg/at. Trotz der sportlichen Linienführung verfügt der neue A6 Avant über das großzügige Kofferraum-Volumen seines Vorgängers. Der Gepäckraum bietet im Grundmaß 1.050 Millimeter Durchladebreite und 565 Liter Volumen, mit geklappten Lehnen wächst er auf 1.680 Liter.

Die Langstrecke ist die Domäne des neuen Audi A6 Avant, auch dank des niedrigen Geräuschniveaus im Innenraum. Aerodynamik und Aeroakustik liegen auf Top-Niveau, der cw-Wert der Basismotorisierung, die nach dem Marktstart folgt, lautet 0,27. Zudem zeichnet sich die aus Stahl- und Aluminiumkomponenten aufgebaute Karosserie durch besonders hohe Steifigkeit aus.

Der A6 Avant wartet mit einem umfangreichen Paket an Sicherheitssystemen auf, bei Lichttechnik, Assistenzsystemen und passiver Sicherheit. Ideal für Vielfahrer und Pendler bietet der A6 Avant ein umfangreiches Angebot an Fahrerassistenzsystemen.

Das Angebot ist in die Pakete „Stadt“ und „Tour“ gegliedert. Dazu zählt neben dem serienmäßigen Notbremsassistenten „Audi pre sense front“ unter anderem der adaptive Fahrassistent mit Engstellenassistent. Er unterstützt die Längs- und Querführung im stop and go-Verkehr bis zum Stillstand und bei Fahrgeschwindigkeiten bis 250 km/h und entlastet den Fahrer durch Beschleunigen und Bremsen.

Durch die Zusatzfunktion Effizienzassistent bezieht der Adaptive Fahrassistent prädiktiv Tempolimits, Kurven, Kreisverkehre und bei aktiver Routenführung auch Abbiegungen in die Geschwindigkeitsregelung ein. Der Effizienzassistent gibt neben den prädiktiven Hinweisen im Kombiinstrument eine haptische Rückmeldung über das aktive Gaspedal. Zusammen mit dem MHEV-System können diese Assistenten zu einer verbrauchsgünstigen Fahrweise beitragen.

Für mehr Sicherheit sorgt der Notfallassistent. Er erkennt, wenn der Fahrer nicht handelt, und warnt ihn in solchen Fällen optisch, akustisch und haptisch. Reagiert der Fahrer darauf nicht, übernimmt das System, aktiviert den Warnblinker und bringt den A6 automatisch in der eigenen Fahrspur zum Stillstand. Dabei aktiviert es Schutzmaßnahmen von Audi pre sense, zum Beispiel die Gurtstraffung und das Schließen der Fenster, und setzt einen automatischen Notruf ab.

Alle Motoren sind serienmäßig mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet, das den Komfort und die Effizienz weiter steigert und den Kraftstoffverbrauch im realen Fahrbetrieb senken kann. Der Riemen-Starter-Generator, das Herzstück des MHEV-Systems, gewinnt beim 48-Volt-System beim Verzögern bis zu 12 kW Leistung zurück und speist den Strom in eine separate Lithium-Ionen-Batterie ein. Mit deaktiviertem Motor kann der neue Audi A6 Avant zwischen 55 und 160 km/h segeln, der Start-Stopp-Bereich beginnt schon bei 22 km/h.

Die Motoren bringen ihre Kräfte mit einer Siebengang S tronic beziehungsweise mit einer Achtstufen-tiptronic und dem quattro-Allradantrieb auf die Straße. Die ideale Ergänzung liefert das optionale Sportdifferenzial, das die Kräfte bei sportlicher Kurvenfahrt aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt.

Dem Kunden stehen vier Fahrwerk-Varianten zur Wahl: die serienmäßige Stahlfederung, das Sportfahrwerk, das Fahrwerk mit Dämpferregelung und die Luftfederung adaptive air suspension, ebenfalls mit geregelten Dämpfern. Die Elektronische Fahrwerkplattform EFP regelt neben den Dämpfern und der Luftfeder auch die Dynamik-Allradlenkung und das weiterentwickelte Sportdifferenzial.