Lernjahr
erstellt am 04.07.2011

Porsche Carrera Cup am Norisring

Blindflug heil überstanden

Mit einem souveränen Sieg beim sechsten Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Norisring baut der Engländer Sean Edwards seine Tabellenführung in der Meisterschaft aus. Der tolimit-Pilot siegt im spannenden Regenrennen in Nürnberg vor Hermes-Attempto-Pilot Nicki Thiim und René Rast. Jan Seyffarth und Nick Tandy belegen die Plätze vier und fünf. Eine Talentprobe gab wieder einmal Johann Ledermair ab.

In einem äußerst schwierigen Regenrennen bewies der Schwazer Rennfahrer Johann Ledermair wieder seine Reife. Der Neunzehnjährige fuhr von Startplatz 18 auf Rang 14 vor und holte wertvolle zwei Punkte für das Konrad-Motorsport-Team.

Johann Ledermair: "Der Start war ok, aber ab der 1. Runde war die Windschutzscheibe blind, ich hatte null Sicht. Es war einfach brutal, nicht einmal die Boxenmauer habe ich sehen können. Der in den ersten Runden eingehandelte Rückstand war nicht mehr aufholbar, Platz 14 ist nicht das, was ich mir vorgenommen habe".

 

Johann Ledermair meisterte am Norisring eine weitere Bewährungsprobe.

Foto: Planetarium Schwaz

Auch die Strategie sei nicht aufgegangen, so Ledermair, der sich im Training eine Garnitur Slicks eingespart hatte, die dann im Regen nicht zum Einsatz kam. Da der Tiroler im Verlauf des Rennens gleich schnelle Rundenzeiten wie der Spitzenpulk abspulen konnte, äußerte sich Teamchef Franz Konrad zufrieden über die Leistung seines Schützlings, der die 450 PS seines Boliden auch bei schwierigsten Verhältnissen in Vortrieb umsetzt.

Franz Weichinger

Lausitzring 19. Juni 2011
erstellt am 25.06.2011

Motorsporttalent im Aufwind
Neueinsteiger setzt sich in Szene

"Der Lausitzring gehört nicht zu meinen Lieblingsstrecken", so Porsche Carrera Cup-Einsteiger Johann Ledermair rückblickend auf das Rennen, das an Dramatik nichts zu wünschen übrig ließ.

So verliefen u.a. Training und Qualifying am Freitag und Samstag nicht ganz nach Wunsch. Entsprechend motiviert ging der erst neunzehnjährige Tiroler dann das Rennen am Sonntag an.

Blitzstart und wertvolle Punkte

Mit einem Blitzstart setzte er sich an die zehnte Stelle und konnte kurzfristig sogar auf Rang neun vorfahren. Mit Bremsplatten kämpfend, kostete schlussendlich ein Reifenplatzer das Spitzenergebnis.

Erfreulich: mit Rang 13  kamen trotz Boxenstopp wieder wertvolle Punkte auf das Konto.  So ist der Konrad Motorsport-Pilot in der Gesamtwertung bereits auf Rang zehn – punktegleich mit Robert Lukas – vorgerückt.

Fotos: Planetarium Schwaz, Porsche


Devise: "Vollgas ..."
erstellt am 23.06.2011

Johann Ledermair wieder bester Rookie

Steiler Weg nach oben

Kalt und heiß verlief das Rennwochenende 4./5. Juni 2011 für den hoffnungsvollen Tiroler Nachwuchsrennfahrer Johann Ledermair im dritten Lauf zum Porsche Carrera Cup am Red Bull Ring.

Im freien Training am Freitag zeitmäßig ganz knapp bei den Schnellsten dabei, gab auch das Qualifying (Startplatz 12) Hoffnung auf einen Spitzenplatz. "Es gibt nur mehr eins für mich, Vollgas", so der Neueinsteiger, der einen Platz unter den ersten zehn anstrebte.

Da setzten die Profis einiges dagegen, die den Jungspund und dessen Fahrzeug gleich von drei Seiten torpedierten. Mit einem kaum noch fahrbaren Untersatz rettete Ledermair mit viel Kampfgeist seinen 12. Platz und war wieder einmal bester Rookie.



19 Jahre jung, scheut Johann Ledermair den Nahkampf bei den Rennen zum Porsche Carrera Cup nicht. Dem regelmäßig besten Rookie wollen die Arrivierten den Einstieg so schwer wie möglich machen.

Foto: Porsche

 

 


Caramba, Caracho, Carrera
erstellt am 08.06.2011

Johann Ledermair im Porsche Carrera Cup

Im Steigflug

Erfreulich verlief der Einstand für den Motorsportler Johann Ledermair im Porsche Carrera Cup.  Der für das Konrad-Motorsportteam startende Tiroler holte bereits in Hockenheim erste Meisterschaftspunkte. Danach legte der Neuzehnjährige in Zandvoort ebenfalls eine Talentprobe ab und kämpfte sich im Rennen auf den elften Platz nach vorne.

Johann Ledermair: "Erfreulicher Weise war ich bester Rookie. Jetzt ist es wesentlich, mit dem Auto richtig zusammen zu wachsen. 2011 ist ein Lernjahr für mich". Hier die Homepage von Johann Ledermair: www.johann-ledermair.com

Ganz schön stark: der Neunzehnjährige gibt einem 450 PS starken Porsche von Konrad Motorsport die Sporen.

Foto: Porsche


Zukunft mit Porsche
erstellt am 19.05.2011

Johann Ledermair arbeitet sich zum Traumberuf hoch
Wo ein Wille, da ein Weg ...

Auf eine Vielzahl talentierter Motorsportler kann Österreich stolz sein. Gar nicht so wenige schafften den Sprung in die oberste Liga, sprich in die Formel 1: Rindt, Marko, Quester, Lauda, Ratzenberger, Wurz, Klien, Berger, Wendlinger, Binder. Wobei die drei letzteren eines mit dem wohl herausragendsten Talent der Jetztzeit gemeinsam haben: sie sind Tiroler wie Johann Ledermair (li).

Der gebürtige Österreicher Franz Konrad ist vom rennsportlichen Potential von Johann Ledermair überzeugt und stellt dem Studenten der Wirtschaftswissenschaften in der Saison 2011 einen Fixstartplatz im Porsche Carrera-Cup. Konrad hat ein feines Gespür für förderungswürdige Talente.

So holte beispielsweise der weitgehend unbekannte Brite Nick Tandy für das Konrad-Team sowohl im Porsche Carrera Cup, als auch im Porsche Supercup den Vizemeister-Titel.

Heute ist Tandy eine fixe Größe, aus dessem Schatten Ledermair herausfahren soll. Die ersten beiden Rennen in Hockenheim und Zandvort verliefen für den Rookie vielversprechend, Rang zehn und elf konnte der beste Junior trotz diverser Troubles einfahren.

Richtig ins Rampenlicht fahren will sich Ledermair am 5. Juni in Zeltweg, auf dem neuen Österreich-Ring. "Es ist eines meiner wichtigsten Rennen. Ich werde alles daran setzen, bleibende Eindrücke zu hinterlassen", so der jüngste Teilnehmer des Carrera-Cups.

Die Karriere des erst 19-Jährigen Tirolers begann im Kartsport und führte über die Formel Renault in den Carrera Cup. Ledermair ist längst kein no name mehr. Bereits 2005 wurde er von der Kartsportlegende Achille Parilla zum Werksfahrer Nr. 1 bei Ital Sistem nominiert. Eine Position, die  einmal auch ein gewisser Ayrton Senna da Silva inne hatte.

Trotz seiner Jugend hatte Ledermair auch schon Tiefschläge zu verkraften. Nach einem schweren Schiunfall schien die Motorsportkarriere bereits beendet. Innere Verletzungen, Brüche beider Beine, neun Wochen Rollstuhl, negative Ärztestatements. Innerhalb eines halben Jahres kämpfte er sich "mit eisernem Willen" wieder zurück und holte kaum genesen seinen ersten Sieg im Renault-Formelfahrzeug.

Erfreulich verlief der Einstand im Porsche Carrera Cup in Hockenheim: Im Regen auf Slicks (vergleichbar einer Eisbahn", Joh. Ledermair) startend, waren die 450 Pferdestärken des Porsche kaum zu bändigen. Dennoch konnte sich der Tiroler Rookie nach Anfangsproblemen wieder bis auf den zehnten Rang nach vorne fahren.

Zandvoort war ebenfalls eine Reise wert: Nach einem Auf und Ab im Qualifying kämpfte sich Ledermair im Rennen dann auf den elften Platz nach vorne. Der Porsche-Junior sieht das Ergebnis pragmatisch: "Erfreulicher Weise war ich bester Rookie. Jetzt ist es wesentlich, mit dem Auto richtig zusammen zu wachsen. 2011 ist ein Lernjahr für mich".

Eins zu eins abnehmen wollen all jene, die den Ehrgeiz und die Einstellung des (noch) Nachwuchsrennfahrers kennen, diese Aussage jedoch nicht. Sie warten auf das Ledermair-Feuerwerk, das sicher noch heuer gezündet werden wird. Wo ein Wille, da ein Weg ...

Francesco Bolzano

Treue Fangemeinschaft
erstellt am 19.05.2011

 

Ohne der tatkräftigen Unterstützung durch Papa Hubert Ledermair (re) wäre seine Motorsportkarierre wohl nicht möglich gewesen (Originalton Johann Ledermair li). Das sehen auch seine Fans wie Mario (mi) so und freuen sich bereits auf das nächste Antreten des Ledermair-Familien-Teams.                   

Foto: Francesco Bolzano


ps-stark
erstellt am 29.05.2011

Mit Höchstgeschwindigkeit zu den Sternen: Prominenten Besuch erhielt kürzlich das Tiroler Sternenkino.  Ex-Formel-Pilot Gerhard Berger stattete dem Schwazer Planetarium einen Besuch ab und traf sich mit dem Tiroler Nachwuchsrennfahrer Johann Ledermair. Ob Lichtgeschwindigkeit oder Höchstgeschwindigkeit.  „Hauptsache schnell!“ lautete das Motto. Im Bild Gerhard Berger und Johann Ledermair mit Planetariumschefin Gabi Krieger-Wolf.

Foto: Planetarium Schwaz