Großstadtjäger
erstellt am 16.01.2012

Der Subaru XV: Ein erster Fahrbericht

In der Stadt und auf der Heide

Subaru schlägt mit dem kompakten XV eine neue Richtung ein und begründet damit eine eigene Modellreihe unterhalb des Foresters.

Der XV steht laut Subarus Marketingstrategen für „urban adventure“, einen Abenteurer, der sich mit progressivem Design und Ausstattungshighlights, wie z.B. schlüssellosem Komfortzugang „smart entry“, Rückfahrkamera, Blue-tooth Freisprecheinrichtung und Regensensor vom „Mainstream“ abhebt und jederzeit bereit ist, den Großstadtdschungel hinter sich zu lassen.

Foto: Subaru Austria

Das dürfte auch für etliche andere Fahrzeuge auch zutreffen. Aber: mit dem Subaru XV steht einem spontanen Ausflug ins unwegsame Gelände nicht nur imagemäßig nichts im Wege, wie erste Testfahrten am Wachauring zu Tage brachten. Die Kraft des technisch überarbeiteten Boxer-Diesel-Motors in Verbindung mit dem permanenten Allradantrieb und einer Bodenfreiheit von 220 mm garantieren Vortrieb auch in brenzligen Situation. Die 147 ps-starke Dieselversion hat jeweils leichtes Spiel. Eigentlich ein Heimspiel, denn im urbanen Raum dürfte der Abenteurer doch leicht unterfordert sein.

Alternativ gibt es als Antrieb eine neue Boxer-Benziner-Generation mit 1,6l Hubraum und 114 PS. Im Vergleich zum „alten“ 1,5-Liter-Motor konnte die Leistung in allen Drehzahlbereichen gesteigert und der Verbrauch um rund einen Liter auf 6,5 l/100km gesenkt werden. Einstiegspreis: unter Euro 25.000,–.

Franz Weichinger