auto-motor-special 12/2017 • Seite 08
erstellt am 30.10.2017

Matthias Pycha aus Innsbruck und der Salzburger Andreas Auer loteten bei der Land Rover Experience Tour 2017 ihre Leistungsgrenzen - und die ihrer Fahrzeuge - aus ...

Die Land Rover Experience Tour 2017 in Peru

Das größte Abenteuer ihres Lebens
 
Mit Peru hat sich die Land Rover Experience Tour 2017 eines der vielfältigsten und interessantesten Länder der Erde ausgesucht. Die erste von ingesamt drei Etappen der Land Rover-Abenteuertour führte die österreichischen Teilnehmer über rund 800 Kilometer Straßen und Pisten, durch die Weiten der Wüste an den Pazifik und in die Höhe der Anden.

Salzurg. Peru ist ein Land voller Kontraste und einzigartiger Natur. Die trockensten Wüsten der Erde, fast 3.000 km Pazifikküste und bis zu 6.700 m hohe Andengipfel. Jahrtausende alte Kulturen und mystische Inka-Geschichte. Und nicht zu vergessen 32 Millionen Peruaner, die zu den gastfreundlichsten Menschen überhaupt zählen.

Die beiden Österreicher, Matthias Pycha (Innsbruck) und Andreas Auer (Salzburg), setzten sich aus ursprünglich rund 600 Bewerbern für einen Platz im Land Rover Discovery durch. Neben Fitness und einer großen Portion Teamgeist mussten die Abenteurer aus Österreich natürlich Können am Lenkrad mit nach Peru bringen, denn bei der Land Rover Experience Tour ging es über Stock und Stein, durch Sand und Schlamm. Bei der mittlerweile zwölften Land Rover Experience Tour konnten die Teilnehmer auf die Qualitäten des leistungsfähigen neuen Land Rover Discovery als Tourfahrzeug setzen.

In Europa war die Land Rover Experience Tour selbstverständlich bereits unterwegs, auch in Afrika, Asien und zuletzt vor zwei Jahren in der Weite des australischen Outback. 2017 steuerte die Abenteuertour bei ihrer zwölften Auflage zum dritten Mal Südamerika an – und fand mit Peru eines der faszinierendsten Ziele.

Nach der langen Anreise aus Österreich ging es über die Neun-Millionen-Metropole Lima per Flugzeug in die Provinzhauptstadt Pisco: zum offiziellen Startschuss der Abenteuertour. Dort wurde für die zehnstündige erste Etappe Gepäck und Ausrüstung in die Land Rover Discovery verstaut. Zum Eingewöhnen hielt das Roadbook zunächst noch 70 Kilometer Pflasterstraße bereit, ehe es dann auf direktem Weg in die Wüste ging.

Die echten Abenteuer gibt es nicht nur im Kopf

Rund 90 Kilometer quer durch Wüstensand und über bis zu 80 Meter hohe Dünen mit 60 Grad steilen Abhängen: Der erste Tag forderte den Teilnehmer bereits eine Menge ab. Die Belohnung gab es dann am Abend, mit einem Camp im Sonnenuntergang direkt am Pazifikstrand. Zwar ohne den aus der Heimat gewohnten Komfort, dafür aber mit beeindruckender Natur und echter Abenteueratmosphäre.

Frühmorgens an Tag zwei ging es weiter – zurück durch die Wüste und ab nach Pisco zum Benzin und Wasser tanken. Denn anschließend warteten zunächst ein Abschnitt der Traumstraße Panamericana auf den Land Rover-Konvoi und dann die Anden. In wenigen Stunden kletterten die Discovery und ihre Besatzungen auf über 3.000 m Meereshöhe, auf extrem schmalen Pisten vorbei an Kakteen und Lamas. Das abendliche Camp im Bergdorf Chavin gab dann Gelegenheit zu Gesprächen mit gastfreundlichen Peruanern. Die Gruppe wurde mit Musik, Tanz und Essen empfangen, nachdem sich Land Rover im Vorfeld der Tour bei der Renovierung des Dorftreffpunkts engagiert hatte.

Den dritten Tag der Land Rover Experience Tour beherrschten die gleichen Themen: Eintauchen in Kultur und Traditionen des Gastgeberlands – und die Höhe der Anden. Allerdings wurde dieser Abschnitt noch strapaziöser, denn mit 4.800 Metern erreichte die Abenteuertour 2017 an diesem Tag ihren höchsten Punkt. Rund zwei Stunden mussten Fahrzeuge und Teilnehmer mit der extremen Höhe zurechtkommen, und auch das Nachtlager im Dorf Tana auf rund 2400 Meter Höhe war fern des Alltäglichen. Hier hatte sich Land Rover darum gekümmert, dass die Schulcaféteria des Ortes neue Möbel erhielt. Die offizielle Übergabe des neuen Mobiliars verbanden Gastgeber und die Tourteilnehmer mit einem gemeinsamen Abendessen.

Über 200 Kilometer führte der folgende Tag über eine landschaftliche schöne und abwechslungsreiche Strecke durch die Anden. Als Etappenziel stand mit Huancayo ein lebendiges Handelszentrum auf etwa 3.200 Metern Höhe im Routenplan. Huancayo mit seinen über 300.000 Einwohnern hielt nicht nur zum ersten Mal seit Tagen bequeme Hotelbetten bereit, sondern bot auch Gelegenheit zum Ausspannen bevor sich die beiden Österreicher per Flugzeug wieder auf den Weg nach Österreich machten.

Trügerische Idylle: Land Rover Discovery in den Anden auf 4.800 Metern Höhe

Fotos: Land Rover