MSC Weissenbach
erstellt am 06.05.2010

Turbulenter Auftakt der Tiroler Autoslalom-Meisterschaft 2010

Donnerwetter über Ehrwald

Sonnenschein, Regengüsse und Hagel, trockene Piste sowie Schifflversenken – russisches Roulette: der erste Lauf zur Tiroler Meisterschaft im Autoslalom in Ehrwald am Sonntag, dem 25. April 2010, hatte es in sich.

Die Wetterumschwünge legten vor allem die Nerven derjenigen Rennfahrer blank, die sich bereits ein- bzw. mehrmals als Tiroler Meister feiern lassen durften.

Sie legten sich mit dem Veranstalter an, der Fairness-Aspekt kam dabei leider mehrmals unter die Räder. Dass die Strecke für alle gleich war und sich trotz zeitenweise widrigster Umstände keinerlei Zwischenfälle ereigneten, spricht für die Professionalität des Veranstalterclubs.

 

Das Kriterium am Kurs bei den Ehrwalder Almbahnen waren die Holzbrücke und die unterschiedlichen Nässeverhältnisse.

 

Der MSC Weissenbach ging neue Wege – auch in der Abwicklung der Veranstaltung – es könnte ein erster Schritt in eine besonders attraktive Meisterschaft sein. Das Publikum honorierte das spannend rennmäßige Szenarium  durch Ausharren bis zum letzten Starter und mit viel Applaus.

 

 

 

 

 

Der betont akzentuierte Parcours, vom MSC Weissenbach unter Stefan Posch, Helmut Steiner und ihren Mannen gesetzt, war eine echte Bereicherung gegenüber den gewohnten Einheitskursen.

Bild links: Martin Hausegger holte sich überlegen den Tagessieg. Oben freuen sich Roman Kettner und Franz Weichinger jun über die ersten zwei Plätze in der Dieselwertung. Helmut Steiner (re) und Mauritius Stoß (li) gratulieren.

 

 

Ein Bergslalom, der den Fahrerinnen und Fahrern alles abverlangte. Mut, Geschicklichkeit und auch Kondition war gefragt. Dass das Wetter zudem "wilde Verhältnisse" zuließ, machte die Veranstaltung zusätzlich reizvoll.

Das hohe Risiko mit Slicks der Konkurrenz das Nachsehen geben zu wollen, ging nicht auf, zumal die Holzbrücke, die ein wenig an die Rennen in Weer erinnerte, ein glitschiges Kriterium darstellte.


Die Ergebnisse, 25. April 2010, 1. Lauf des MSC Weissenbach in Ehrwald:

Division I  Klasse 1:
    1. Michael Zasche, privat, Mini Cooper   
    2. Helmut Steiner, Toyota Yaris, MSC Weissenbach   
    3. Thomas Lamprecht, Mini Cooper, MSC Achenkirch

Division I  Klasse 2:
    1. Hannes Auer, GP Racing Team, Mini Cooper S
    2. Franz Weichinger jun., MSC Tirol, Peugeot 206
    3. Fritz Trenker, GP Racing Team, Mini Cooper S

Division II  Klasse 3:
    1. Michael Zasche, privat, Mini Cooper
    2. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo    3. Lukas Schnaller, MSC Wipptal, Citroen Saxo

Division II  Klasse 4:
    1. Walter Steiner, MRC Absam, Renault 5 GT turbo
    2. Fritz Trenker, GP Racing Team, Mini Cooper S
     3. Don Evers, GP Racing Team, Mini Cooper S
   
Division III  Klasse 5:
    1. Roman Kettner, MSC Wipptal, Alfa Romeo 147 Jdt
    2. Nadine Dobler, Scuderia Vorarlberg, Ford Fiesta
    3. Franz Weichinger jun., MSC Tirol, Volkswagen Golf
   

Division IV  Klasse 6:
    1. Martin Hausegger, privat, Citroen Saxo
    2. Harald Suitner, MSC Wipptal, Hanl Saxo 16V VTS
    3. Mario Scheibenstock, Scuderia Vorarlberg, Citroen Saxo

Division IV  Klasse 7:
    1. Robert Mayr, MRT Ellbögen, Peugeot 205 GTI
    2. Walter Steiner, MRC Absam, Renault 5 GT turbo
    3. Gernot Fröhlich, MRC Absam, Renault 5 GT turbo

Division V  Klasse 8:
    1. Martin Hausegger, privat, Citroen Saxo
    2. Udo Schrettl, MSC Schwaz, Peugeot 205 GT
    3. Alex Pleier, privat, Opel Kadett

Division V  Klasse 9:
    1. Joachim Lettenmeier, Scuderia Kempten, Opel Kadett GTE
    2. Wolfgang Stoß, Scuderia Vorarlberg, VW Golf G60
    3. Roland Friedl sen, Scuderia Kempten, Opel Kadett

Division VI Klasse 10:
    1. Hans Exner, Exner Team, Simca 1200s
    2. Wolfgang Stoß, Scuderia Vorarlberg, VW Golf G60
    3. Ramona Rindle, Scuderia Kempten, Opel Kadett

Damenwertung:
    1. Nadine Dobler, Scuderia Vorarlberg
    2. Ramona Rindle, Scuderia Kempten
    3. Jessica Dobler, Scuderia Vorarlberg

Neufahrerwertung:
    1. Mauritius Stoß, OMSV Nenzing
    2. David Schranz, Eisracingclub
    3. Manuel Kratzwald, MSC Tirol