auto-motor-special 07/2018 • Seite 14
erstellt am 20.06.2018

Audi forciert bei den neuen Modellen optisch eine Anlehnung an den Urquattro

Es gibt auch gute Nachrichten

Audi bringt den A1 Sportback

2010 debütierte mit dem A1 eine ganz neue Modellreihe von Audi. Nun fährt die zweite Generation des erfolgreichen Kompakten an den Start.

Salzburg(at). In der Länge ist der A1 Sportback mit 56 Millimetern deutlich gewachsen, er misst nun 4,03 Meter. Gleichzeitig ist die Breite mit 1,74 Meter nahezu gleich geblieben. Die Höhe beträgt in der neuen Generation nur 1,41 Meter – inklusive Antenne sind es gerade 1,43 Meter.

In der Seitenansicht betont der neue A1 Sportback die optische Nähe zu Audi Urquattro und Sport quattro: Die breite, flach geneigte C-Säule scheint ihn schon im Stand anzuschieben. Der in zwei dunklen Farben erhältliche Dachkontrastbogen endet über der C-Säule. Dadurch wirken das Dach und das ganze Auto noch flacher. 

In der S line-Ausstattung hat Audi den sportlichen Charakter durch zahlreiche Features noch stärker herausgearbeitet. Dazu zählen unter anderem größere Lufteinlässe, zusätzliche Schwellerleisten, ein langgezogener Schlitz zentral unterhalb der Haube mit zwei Stegen sowie der größere Heckflügel. Die leistungsstärkste Motorisierung ist zusätzlich an einem markanten Doppelendrohr erkennbar.

Der neue A1 Sportback bietet ein deutlich verbessertes Raumangebot – und damit ein Komfort-Plus für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere. Trotz der kompakten Außenabmessungen und der sportlichen Dachlinie genießen Erwachsene im Fond viel Kopf- und Beinfreiheit.

Für Fahrspaß sorgen im neuen Audi A1 Sportback vor allem kräftige Motoren. Es stehen effiziente Benziner mit einer Leistungs-Spanne von 70 kW/95 PS bis 147 kW/200 PS zur Wahl. Turboaufladung, Direkteinspritzung und ein Partikelfilter sind Standard.

Audi stellt für alle Motorisierungen ein manuelles Schaltgetriebe oder das Doppelkupplungsgetriebe S tronic mit sieben Gängen bereit. Eine Ausnahme bildet die Top-Motorisierung, bei der serienmäßig eine Sechsgang-S tronic die Schaltvorgänge übernimmt.

Die Achskonstruktion des neuen Audi A1 Sportback sorgt für ein agiles Handling und ein sportlich-souveränes Fahrgefühl. Bei der Vorderradaufhängung handelt es sich um eine McPherson-Konstruktion, im Heck kommt eine kompakte, leichte Verbundlenkerachse zum Einsatz. Neben dem Basisfahrwerk steht optional ein strafferes Sportfahrwerk zur Wahl.

Die Bremsanlage des neuen A1 Sportback lässt sich fein dosieren und liefert ein spontanes, straffes Pedalgefühl. Der optionale Anfahrassistent erhöht an Steigungen und Gefällen die Sicherheit, indem er nach dem Stopp ein Zurückrollen verhindert. Das Räderprogramm reicht von 15 bis 18 Zoll.

Optional fährt der neue A1 Sportback mit dem Fahrdynamiksystem Audi drive select vom Band
Fotos: Audi

Mit dem Audi-Fahrdynamiksystem lassen sich vier Modi zur Beeinflussung der Fahrcharakteristik wählen – auto, dynamic, efficiency und individual. Muss man nicht groß herausstreichen, Konzerngeschwister wie z.B. der Seat Ibiza haben so ein System schon längere Zeit an Bord.

Franzesco Bolzano